6. Transthorakale Echokardiographie („Herzecho“)

Eine kardiologische Standrtunterusuchung von außen über die Brunswand. Diese Untersuchung macht eine detaillierte Beurteilung von Herzstruktur, -funktion, -größe und -klappen ermöglicht. So können eine eingeschränkte Herzpumpleistung, Veränderungen am Herzmuskel oder Wandbewegungsstörungen erkannt werden und entsprechende Therapiemaßnahmen eingeleitet werden. Die farbkodierte Dopplerechokardiographie ist ein unverzichtbares Verfahren zur detaillierten Beurteilung der Herzklappenfunktion. Sie ermöglicht es, den Blutfluss durch die einzelnen Klappen farblich sichtbar zu machen und somit etwaige Undichtigkeiten (Regurgitationen) oder Verengungen (Stenosen) präzise zu erkennen. Dabei wird nicht nur die Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses erfasst, sondern auch eventuelle Turbulenzen, die auf eine beeinträchtigte Klappenfunktion hinweisen können. Dieses Verfahren ist vollkommen schmerzfrei und erfordert keine zusätzlichen Medikamente, was es besonders patientenfreundlich macht. Die Kombination mit der herkömmlichen Echokardiographie erlaubt eine umfassende Beurteilung der Herzklappen hinsichtlich ihrer Beweglichkeit, Dicke und Struktur. Insbesondere bei Verdacht auf Klappenerkrankungen wie Mitralklappenprolaps oder Aortenstenose liefert die Dopplerechokardiographie entscheidende Informationen für die Therapieplanung. Durch diese Methode können kardiologische Interventionen frühzeitig eingeleitet oder unnötige invasive Verfahren vermieden werden, was die prognostische Einschätzung des Patienten deutlich verbessert. Insgesamt stellt die transthorakale Echokardiographie somit ein zentrales Element in der modernen kardiologischen Diagnostik.