5. Langzeit-Ereignisrekorder zur Diagnose seltener Herzrhythmusstörungen

Ereignisrekorder spielen eine entscheidende Rolle bei der Erfassung seltener Herzrhythmusstörungen, die häufig schwer zu diagnostizieren sind. Diese implantierbaren Geräte zeichnen kontinuierlich das Herzrhythmusmuster über Wochen bis Monate auf und ermöglichen somit eine lückenlose Überwachung in der Alltagsumgebung des Patienten. Insbesondere bei Symptomen wie unerklärlichem Schwindel, Ohnmachtsanfällen oder palpitierenden Herzschlägen können Ereignisrekorder wertvolle Hinweise liefern, die nicht durch kurzzeitige EKGs oder herkömmliche Langzeit-EKGs erfasst werden. Die Implantation erfolgt minimalinvasiv unter örtlicher Betäubung, was den Eingriff für den Patienten schonend gestaltet. Die Daten werden regelmäßig ausgelesen und von Kardiologen ausgewertet, um gezielte Therapien einzuleiten. Durch den Einsatz von Ereignisrekordern wird die Diagnostik seltener und intermittierender Arrhythmien erheblich verbessert. Insgesamt stellen Ereignisrekorder somit ein unverzichtbares Instrument in der modernen kardiologischen Diagnostik dar.