13. Fernüberwachung bei Herzschrittmacher- und Defibrillatorkontrollen
Die Fernüberwachung hat sich als bedeutende Innovation bei der Nachsorge von Patienten mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren (ICD/CRTD) etabliert. Durch diese Technologie können die Geräte kontinuierlich aus der Ferne überprüft werden, ohne dass der Patient regelmäßig in die Klinik kommen muss. Dies ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von technischen Problemen oder kardialen Ereignissen wie Arrhythmien. Moderne Systeme übertragen automatisch relevante Daten an das medizinische Fachpersonal, das bei Auffälligkeiten schnell reagieren kann. Besonders für Patienten in ländlichen Regionen oder mit eingeschränkter Mobilität bietet die Fernüberwachung eine erhebliche Verbesserung der Versorgungsqualität und Lebensqualität. Darüber hinaus reduziert sie die Anzahl der notwendigen Praxisbesuche, was sowohl Zeit als auch Kosten spart. Insgesamt trägt die Fernüberwachung dazu bei, die Sicherheit und Effektivität der Herzschrittmacher- und Defibrillatorkontrollen nachhaltig zu erhöhen.